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Neue Regeln beim ESC

Als bekennender Fan des Eurovision Song Contests (kurz: ESC) war ich heute sehr fasziniert, als ich die Meldung las, dass die European Broadcasting Union (EBU) eine Veränderung der Punktevergabe am Ende der Show bekannt gegeben hat. Das berichtet u.a. die ARD auf der Website www.eurovision.de.

Das, was ARD und EBU umständlich versuchen zu erklären, formuliere ich einfach mal in verständliche Sprache um:

  1. Es wird weiterhin eine Abstimmung der Zuschauer in jedem teilnehmenden Land geben.
  2. Es wird weiterhin ein Jury-Ergebnis in jedem teilnehmenden Land geben.
  3. Die beiden Abstimmungsergebnisse werden aber nicht mehr (wie bisher) zusammengefasst und 50/50 gewertet, sondern fließen jeweils separat in das Endergebnis ein.
  4. Die Verkündung der Punkte durch die einzelnen Länder („Hello, this is London calling. What es fantastic Show. [etc.]“) wird es auch weiterhin geben, allerdings wird nur noch das Jury-Ergebnis verkündet (1-8 + 10 werden angezeigt, 12 namentlich genannt).
  5. Die Punkte der Zuschauer werden bereits im Hintergrund komplett summiert.
  6. Die Moderatoren der Show werden dann das Zuschauer-Ergebnis bekannt geben – beginnend bei dem Land, welches die wenigsten Zuschauer-Punkte bekommen hat.

Diese Veränderung hat vor allem ein Ziel: Die Bekanntgabe der Punkte soll bis zum Schluss spannend bleiben. Und: Das Abstimmugnsergebnis der Zuschauer bekommt wieder mehr Gewicht. Jury- und Zuschauermeinung lagen in der Vergangenheit oft weit auseinander. Man kann zwar leider nicht mehr sehen, welches Land wie abgestimmt hat, diese Daten sollen aber im Anschluss veröffentlicht werden.

Die komplette Veränderung hat aber natürlich auch einen Nachteil: Vermutlich wird die Sendung noch länger dauern. Aber wen stört das schon? (Mein Unterbewusstsein schreit gerade: „Mich! Ich will schlafen!“ – einfach ignorieren…)

Veröffentlicht in Steinschlag

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