In was für einem Land leben wir?
Geschrieben von Basti am 05. August 2011 in der Kategorie: Steinschlag
Das ist die heutige Schlagzeile eines großen deutschen Boulevardblattes. Eigentlich geht es um Schmerzensgeld für einen Mörder, dem von einem Beamten in der Vernehmung Folter agedroht wurde. Viele meinen jetzt, dass man über das gestrige Urteil jetzt diskutieren muss und jeder, der etwas sagen möchte, darf auch gerne mal seine ach so wichtige Meinung äußern.
Letztlich ist der Fall ja eigentlich nur der Beweis, dass die Judikative die Verstöße der Exekutive gegen Gesetze der Legislative ahndet - oder platt gesagt: Unser rechtsstaatliches System und die Gewaltenteilung funktionieren.
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold 2
Geschrieben von Basti am 30. Juli 2011 in der Kategorie: Steinschlag
Ich finde es immer wieder faszinierend, was man durch einfache Alltagsbeobachtungen lernen kann. Kinder lernen z. B. auf diese Art und Weise Sprechen und Laufen.
Nur scheinen manche Menschen diese Fähigkeiten im Laufe Ihres Lebens zu verlieren. Bei manchen geschieht dies schneller, bei manchen langsamer und bei manchen auch vorsätzlich. Ein zuverlässiges Mittel, um sich beider Dinge schnell und kurzfristig zu entledigen ist Alkohol. Wer auf den Kater am nächsten Morgen verzichten will, kann es auch mal mit einer Schlaftablette probieren - im Schlaf läuft und spricht man (in der Regel) ja nicht.
Os...
Geschrieben von Basti am 26. Juli 2011 in der Kategorie: Steinschlag
Was haben Oslo und Ostafrika gemeinsam?
Richtig: beide Wörter fangen mit den gleichen zwei Buchstaben an.
Und sonst? In Oslo sind am vergangenen Wochenende 76 Menschen von wahrscheinlich einer einzelnen Person getötet worden. In Ostafrika hungern derzeit 11 Millionen Menschen, die Zahl der Toten ist wohl mitlerweile weit im fünfstelligen Bereich.
Welche Meldung ist wichtiger?
Die P-Frage
Geschrieben von Basti am 07. Juli 2011 in der Kategorie: Steinschlag
Es ist ja normal, dass man in den Medien von recht unerfreulichen Dingen lesen muss. Das mag unterschiedliche Gründe haben: Zum einen gilt, das sich das Böse, Gemeine, Unfassbare besser vermarkten lässt als jede Adelshochzeit der Welt. Zum anderen hängt es auch von der Sichtweise ab. Wer zum Beispiel kein Auto hat, wird sich über eine in der Zeitung angekündigte Kfz-Steuererhöhung kaum aufregen.
In der Politik gehört es zum guten Ton, regelmäßig über die K-Frage, die V-Frage und mitlerweile auch über die P-Frage zu diskutieren. Im Gegensatz zu der Frage wer der nächste Kanzlerkandidat oder der neue Vorsitzende einer Partei wird, ist die Frage nach neuen Plagiaten aber deutlich neuer und weitaus weniger amüsant.
