Titelbild Musical

Es weihnachtet weiter

28. Juni 2019

Es gehört zu den Eigenarten meines Ehrenamtes als Musikalischer Leiter eines jährlich stattfindenden Weihnachtsmusicals meiner Kirchengemeinde, dass ich mich bereits im Sommer mit Weihnachten beschäftigen muss. Ein Musical muss ausgesucht werden, Verantwortlichkeiten für verschiedenste Aufgabenbereiche (Bühnenbild, Kostüme, Regie, Pausenbeschäftigungen für die Kinder, „Catering“ etc.) müssen vergeben und ein Aufführungsort will gefunden werden.

Doch nach der letzten Aufführung hat Weihnachten bei mir irgendwie gar nicht aufgehört.

Es begann irgendwann im letzten Jahr mit einer fixen Idee für ein eigenes Weihnachtsmusical, die ich mehrere Monate mit mir rumtrug. Es sollte sich letztlich alles um einen Haufen Schafe und deren Hirten drehen, mehr Details wusste ich aber noch nicht.

Als wir dann bei der Nachbesprechung des letzten Musicals saßen, fiel, als wir über die Auswahl eines neuen Musicals sprachen, seitens der Diakonin ein folgeschwerer Satz: „Sebastian, du könntest natürlich auch etwas eigenes schreiben.“

Außer mit meiner Frau hatte ich mit niemandem über die Musicalidee gesprochen, so dass ich schon etwas verblüfft war. Denn ich war in der Gemeinde bislang nur als Musiker und im Kirchenvorstand aktiv geworden, nicht als Komponist – was, nebenbei bemerkt, auch sonst in meinem Leben noch keine so große Rolle gespielt hat. Und so war mir bereits auf dem Heimweg von diesem Gespräch klar: Das wird ein anstrengendes Jahr.

Ich setze mich also im Februar an den Computer, öffnete ein (Achtung, es folgt ein weihnachtlicher Wortwitz:) jungfräuliches Textdokument und fing an zu tippen. Kurz darauf zog auch mein Keyboard im Büro ein, bekam eine MIDI-Verbindung zum Computer und ich begann Lieder zu komponieren. Das alles lief so gut, dass ich Im Laufe des Aprils bereits mit der ersten Rohfassung fertig war. Ein erster Test ergab eine grobe Dauer von 45 Minuten – für ein in der Freizeit geschriebenes Musical fand ich persönlich das schon ziemlich gut.

Nun fehlte aber noch einer der härtesten Teile: Die Arrangements der Lieder.


In dieser Reihe berichte ich vom Entstehen des Weihnachtsmusicals „Auf dem Weg zum Stall“ – von der ersten Idee bis hin zur Uraufführung.

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Titelbild: © Sebastian Stein

Sebastian

Über Sebastian bzw. "Ich über mich":

Seit 2007 schreibe ich an diesem Blog - mal mehr, mal weniger konsequent. Ich bin Christ, Familienvater (1 Frau, 3 Söhne) und mache beruflich "irgendwas mit Medien" im sozialen Bereich.

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