Der Marder

22. Oktober 2011

Ein Marder der gern Maden mag
und sich den Magen stark verdarb
mag nunmehr keine Maden
wegen seinem Magen.

Goethe auf Schloss Kochberg

02. August 2002

Goethe rannte durch das Schloss
(grad noch saß er auf dem Ross)
und ritzte in den Tisch ganz witzig:
„Sechter Zwölfter Fünfundsiebzig“


Zu diesem Gedicht gibt es eine reale Geschichte:

Johann Wolfgang von Goethe war regelmäßig auf Schloss Kochberg (Thüringen) zu Gast, unter anderem weil dort seine große Liebe Charlotte von Stein lebte. Bei seinen Besuchen vermerkte er regelmäßig auf einem Schreibtisch seinen Aufenthalt mit Tinte, das erste Mal am 06. Dezember 1775.

Ödipus in Hamburg

01. August 2002

Neulich fuhr der Ödipus
nach Hamburg mit dem Omnibus.
Er sah den Michel und den Hafen,
dann war er müd‘ und wollte schlafen.

In Pauli fand er eine Bar
(es waren viele Frauen da),
unterhielt sich mit ’ner Netten
und fragte sie: „Gibts hier auch Betten?“

Am nächsten Tag ist er besoffen,
hat kein Geld und ist betroffen,
dass er war des Nachts so dumm
und nahm sich dieses selbst sehr krumm.

Müde torkelt er duch Gassen
und konnt‘ es einfach nicht mehr lassen
eine Flasche Bier zu trinken.
Weiter gings mit raschem Hinken.

Am Hafen kommt er schließlich an
und wundert sich so dann und wann,
dass viele Schiffe sind hier zweifach
und selten einige auch dreifach.

Auf einmal ist der Weg zu Ende
und er wollt‘ machen eine Wende,
fällt dabei ganz dumm ins Wasser
und wird dort (logisch) immer nasser.

Dumm ist nur, dass in dem Becken
er wird müssen wohl verrecken,
denn gut schwimmen kann er nicht.
Dies ist das End‘ von der Geschicht.

Der Wagen

31. Juli 2002

In Köln fuhr einst ein Wagen
direkt in einen Graben,
er überschlug sich und fing Feuer.
Das war dem Fahrer nicht geheur.

Er stieg aus seinem Fahrzeug aus,
das heißt, er wollt‘. Oh Schreck, oh Graus!
Die Tür, sie kklemmte, ging nicht auf;
so nahm das Unheil seinen Lauf.

So langsam schmorte schon die Bank
(der Fahrer fühlte sich ganz krank)
die hinter ihm montieret war.
Der Samstagseinkauf wurde gar.

Sein Handy nahm der Mann zur Hand,
es lag an einer Türenwand.
Er wählte rasch die lange Nummer
und klagte seiner Frau den Kummer:

„Der Wagen brennt, ich komm nicht raus.
Geh schon ins Bett. Bin spät zu Haus!“
Das waren seine letzten Worte.
Er war wohl von der harten Sorte.

     

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