Ein Boot vor dem Mond

Dunkelheit hat sich über die Landschaft gelegt. Die Sterne glimmen sanft am Nachthimmel. Der Mond, leicht von Wolken verhangen, streut sein dämmriges, fast unwirkliches Licht über die vom letzten Regen noch leicht glänzenden Straßen. Bäume schirmen das Licht der sporadisch stehenden Straßenlaternen gekonnt von den Gehwegen ab. Vereinzelt vorbei fahrende Fahrzeuge vertreiben die Finsternis vorübergehend.

Plötzlich glimmen knapp über dem Boden zwei kleine Lichter auf. Eines rot, das andere grün. Sie kreuzen parallel die Straße, bewegen sich anschließend nebeneinander auf dem Gehweg entlang. Links das rote, rechts das grüne, wie die Positionslichter eines Schiffes. Weiterhin ist kein Mensch zu sehen. Die Lichter bleiben im dunklen Schatten eines Baumes stehen.

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Verkaufsoffen

04. Oktober 2009

Ich musste heute zu einem Termin nach Burgdorf und bin hierfür mit dem Bus zum Bahnhof gefahren. Also, eigentlich war das so gedacht. Aber nachdem der Bus fünf Minuten Fahrt plötzlich im absoluten Verkehrschaos stecken blieb und kaum vorwärts kam, bin ich dann doch per pedes zum Bahnhof – und zwar sehr schnell, denn schließlich wollte ich am Bahnhof meine S-Bahn noch bekommen. Um es kurz zu machen: Ich habe die S-Bahn noch erwischt und bin pünktlich bei meinem Termin gewesen. Danke auch noch an den Busfahrer, der mich trotz nicht vorhandener Haltestelle rausgelassen hat. Aber der Grund für das Verkehrschaos ist in meinen Augen völlig überflüssig.

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Der Wagen

31. Juli 2002

In Köln fuhr einst ein Wagen
direkt in einen Graben,
er überschlug sich und fing Feuer.
Das war dem Fahrer nicht geheur.

Er stieg aus seinem Fahrzeug aus,
das heißt, er wollt‘. Oh Schreck, oh Graus!
Die Tür, sie kklemmte, ging nicht auf;
so nahm das Unheil seinen Lauf.

So langsam schmorte schon die Bank
(der Fahrer fühlte sich ganz krank)
die hinter ihm montieret war.
Der Samstagseinkauf wurde gar.

Sein Handy nahm der Mann zur Hand,
es lag an einer Türenwand.
Er wählte rasch die lange Nummer
und klagte seiner Frau den Kummer:

„Der Wagen brennt, ich komm nicht raus.
Geh schon ins Bett. Bin spät zu Haus!“
Das waren seine letzten Worte.
Er war wohl von der harten Sorte.

     

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