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Praktisch grätenfrei

Welche Vorraussetzungen muss ein Fisch eigentlich erfüllen, um als „praktisch grätenfrei“ zu gelten?

Die Messlatte kann nich sonderlich hoch liegen, wie ich heute beim Essen festgestellt habe… Denn der von meiner Frau liebevoll gebratene Fisch war praktisch nicht entgrätet. Wäre ja alles nicht so schlimm, wenn man es nicht sogar deutlich gesehen hätte, denn es befand sich noch nahezu die komplette Rückengräte im so genannten „Filet“.

Als wäre das nicht genug, kam noch ein anderes Übel hinzu:

Der Fisch war vor dem Verpacken bereits paniert worden. Die Panade schmeckte auch sehr gut, allerdings war die Haut des ehemaligen Wasserbewohners noch zwischen Fleisch und Kruste. Das sollte auch so sein, denn bei einer Forelle schmeckt das alles mit Haut doch gleich viel besser.

Problem dabei war nur, dass der Fisch nicht entschuppt war.

Also saß ich am Tisch und pulte mir Gräten und Schuppen zwischen den Zähnen heraus. Nach einigen Bissen habe ich dann die Panage inklusive Haut und Schuppen weggeschmissen und versucht, möglichst wenig Gräten in meinen Mund zu befördern.

Manche Menschen sagen ja, dass man keine Tiere essen soll – ich habe heute einen weiteren Grund dafür gefunden, werde aber trotzdem auf keinen Fall zum Vegetarier.

Dazu fällt mir doch auch gerad ein Lied ein… 🙂

 

 

Veröffentlicht in Steinschlag

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