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Licht aus? Spot an!

Lange vor meiner Geburt gab es eine Fernsehsendung im ZDF, die den kurzen, aber prägnanten Titel „Disco“ trug. Als die Sendung 1982 (noch immer vor meiner Geburt) eingestellt wurde, war eine Ansage des Moderators Ilja Richter längst zum geflügelten Wort geworden: „Licht aus! Spot an!

Das, was im Fernsehstudio und auch auf den Bühnen dieser Welt damit gemeint ist, ist vermutlich jedem klar: Die Fokussierung des Lichts auf einen einzelnen Punkt, durch einen einzelnen Scheinwerfer-Spot beleuchtet, hebt diesen hervor; stellt ihn in den Mittelpunkt der allgemeinen Aufmerksamkeit.

So, oder zumindest so ähnlich, wird es Gott auch machen, wenn er wiederkommt. Im Wochenspruch lesen wir dazu:

Der Herr wird ans Licht bringen, was im Finstern verborgen ist, und das Trachten der Herzen offenbar machen.

1. Korinther 4,5b (Luther 2017)

All unsere Sünde wird ans Licht geholt. Egal wie tief wir es vergraben oder im dunklen Keller versteckt haben. Gott wird genau dorthin leuchten, wo wir das Licht ausgemacht haben.

Das gilt für alle Menschen und ich stelle mir das durchaus sehr unangenehm vor. Aber wir Christen haben einen gewaltigen Vorteil: Jesus Christus. Er ist das Licht der Welt und wenn wir uns an sein Licht halten, brauchen wir keine Angst haben vor dem, was später einmal ans Licht geholt werden könnte. Denn bei und mit Jesus sind wir immer im Licht. Und wenn wir unsere Sünden ehrlich vor ihm bekennen, bleiben wir auch in seinem Licht.


Im Rahmen meiner Tätigkeit als Mitglied des Kirchenvorstands gehört es auch zu meinen Aufgaben, regelmäßig die Gemeinde  im Gottesdienst zu begrüßen und dabei auf den Wochenspruch einzugehen. Der vorstehende Text ist eine leicht veränderte Variante meiner Begrüßung vom 03.02.2019, dem 5. Sonntag vor der Passionszeit.

Veröffentlicht in Glaubensimpulse

Titelbild: © Goumbik / Pixabay.com

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