Hej!

31. August 2010

Ich gebe es öffentlich zu: Ich gehe gern zu einem schwedischen Möbelhaus mit dem Namen „IKEA“.

Als ich zuletzt dort war, habe ich vor dem Gang durch die endlosen Weiten der Möbel- und Dekorationswelten noch einmal schnell die Kundentoilette aufgesucht. Und ich muss sagen: Ich habe schon hässlichere Einrichtungen dieser Art gesehen. Aber auch bei IKEA gibt es Dinge, die einen am Sanitärbereich stören oder aber verwirren können.

Zuerst habe ich (aus Versehen natürlich!) die Kabine mit der Kindertoilette besucht. Beim Verlassen derselbigen fiel mir dann auch der entsprechende Schriftzug an der Tür auf…

Die nächste Kabine entsprach schon eher meinen Vorstellungen und so beschloss ich, diese auch zu nutzen. (Die näheren Einzelheiten erspare ich dem geneigten Leser…)

Während ich mich nun des unnötigem inneren Ballastes entledigte, suchte ich die Kabinenwände nach möglicherweise fehlenden Schrauben ab (bei IKEA weiß man ja nie…) und lauschte der leise dahin plätschernden Musik.

Unerwartet schreckte mich jedoch ein freundliches „Hey!“ einer weiblichen Stimme auf. Fieberhaft dachte ich nach: Bin ich auf der Damentoilette? Beobachtet mich jemand? Für beide Fragen galt: Wenn ja, wieso? Die Stimme war nicht laut und nicht leise – eben gerade so, als würde man jemanden ansprechen.

Meine Verwirrung löste sich nicht unbedingt als die Stimme weitersprach: „Hej! Lieber IKEA-Kunde. Hast du Lust auf was Süßes?“ Damit war zwar geklärt, dass dies nur eine Werbedurchsage war, aber wieso fragt man Männer auf der Toilette, ob sie Lust auf was Süßes haben? Es ist zwar bestimmt nett gemeint, aber ich bin verheiratet… Etwas allgemeiner, auch nicht kundenunfreundlicher und der Situation angemessen wären da so Aussagen wie: „Brauchst du noch Toilettenpapier?“ oder „Vergiss bitte nicht zu spülen!“.

Letztlich war es natürlich nur die Durchsage eines Angebotes aus dem Restaurant… Eigentlich lecker. Aber: Bei IKEA wird doch nahezu alles aus Spanplatte hergestellt, oder?

Sebastian

Über Sebastian bzw. "Ich über mich":

Seit 2007 schreibe ich an diesem Blog - mal mehr, mal weniger konsequent. Ich bin Christ, Familienvater (1 Frau, 3 Söhne) und mache beruflich "irgendwas mit Medien" im sozialen Bereich.

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